Nr. 1255
Einsatzkräfte des Regionalabschnitts 27/28 stellten gestern Abend eine Sachbeschädigung an einer als Gedenkort aufgestellten Regenbogenbank in Tiergarten fest. Nach ersten Erkenntnissen hatten bislang Unbekannte auf noch nicht geklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank demontiert, die erstmals am 6. August 2026 als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD aufgestellt worden war. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Bereits Anfang September war die Bank von Unbekannten mutwillig zerstört worden. Die nun beschädigte Regenbogenbank steht seit dem 14. September 2026 am ursprünglichen Gedenkort, zwischen Bellevueallee und Kleiner Querallee. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.
Polizeimeldung vom 25.09.2026
Mitte
Gegen 0:50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homophob beleidigten. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden. Der angegriffene Mann gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Tatverdächtige am Ort entlassen.
Polizeimeldung vom 20.09.2026
Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 1220
Am Samstagmorgen (12.09.2026) entdeckten Polizeibeamte verfassungsfeindliche Schmierereien an zwei Regenbogenbannern im Eingangsbereich des Regenbogenkombinats in Cottbus. Zusätzlich wurde ein Schriftzug "Wir hassen euch" an der Fassade entdeckt worden. Die Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion Süd übernommen.
(Cottbus) Die Polizei kam am Donnerstag gegen 07:30 Uhr in der Gartenstraße zum Einsatz. Ersten Erkenntnissen nach war eine Regenbogenfahne von Unbekannten angezündet worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In Prenzlauer Berg wurde ein 26-Jähriger vergangene Nacht von mehreren Personen überfallen und verletzt. Gegenüber den Einsatzkräften gab der junge Mann an, dass er sich gegen 23:45 Uhr am Eingang zum S-Bahnhof Landsberger Allee aufhielt, als ihn ein ihm unbekannter Mann nach einer Zigarette fragte. Obendrein interessierte sich der Unbekannte für die sexuelle Orientierung des 26-Jährigen. Im Anschluss an seine Antwort schlug ihm der Fremde unvermittelt ins Gesicht. Als der Angegriffene daraufhin zu Boden ging, traten weitere Tatverdächtige an ihn heran, entkleideten ihn zum Teil und entwendeten seine Wertgegenstände. Anschließend ergriffen sie die Flucht. Der 26-Jährige, der Verletzungen im Gesicht erlitt, wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär aufgenommen wurde. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
Polizeimeldung vom 17.09.2026
Pankow
In der vergangenen Nacht soll es in Schöneberg zu einer Körperverletzung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Laut einem Zeugen seien um kurz nach Mitternacht an der Kreuzung Welserstraße/Geisbergstraße drei Personen auf einen Mann zugerannt, wobei eine der Personen dem 42-Jährigen mutmaßlich aufgrund seiner Bekleidung zum Tatzeitpunkt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben soll. Danach seien die Personen unerkannt geflüchtet. Der angegriffene Mann wurde durch den Faustschlag am Ohr verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
Polizeimeldung vom 14.09.2026
Tempelhof-Schöneberg
Pressemitteilung Nr. 384 vom 08.09.2026
Am Morgen des 7. September 2026 wurde eine Regenbogenbank des Bezirks Tempelhof-Schöneberg am Innsbrucker Platz mit schwarzer Farbe beschmiert aufgefunden. Aktuell prüft das Bezirksamt, ob weitere Bänke betroffen sind. Die beschmierte Bank wird schnellstmöglich entfernt und im Laufe des Septembers ersetzt. Zudem wird der Schaden zur Anzeige gebracht.
Dieser Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende gesellschaftliche Dynamik ein: Steigender Hass gegen queere Symbolik und queere Menschen prägt zunehmend den öffentlichen Raum und den Alltag queerer Menschen. Die Fallzahlen queerfeindlicher Vorfälle steigen, und queere Antigewaltprojekte berichten von vielfältigen und steigenden Anfragen und Bedarfen. Besonders seit dem islamistischen Anschlag auf den CSD ist die Stimmung in der queeren Community angespannt.
Gestern Abend sollen in Schöneberg zwei Unbekannte eine queere Person angegriffen haben. Auf dem Gehweg der Motzstraße soll sich das Duo mittels E-Scooter an die 38-jährige Person angenähert und diese dann geschlagen haben. Die angegriffene Person, die erkennbar der LSBTIQ+-Community angehört, erlitt eine Gesichtsverletzung, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
Polizeimeldung vom 09.09.2026
Tempelhof-Schöneberg
Gestern Abend wurde ein Jugendlicher in Pankow verletzt und homophob beleidigt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge lief der 17-Jährige gegen 20:30 Uhr die Kavalierstraße in Richtung Wolfshagener Straße entlang, als er unvermittelt von einem bislang Unbekannten von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen worden sein soll. Dabei soll der Unbekannte den Jugendlichen homophob beleidigt haben und anschließend geflüchtet sein. Der Jugendliche erlitt Verletzungen am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
Polizeimeldung vom 08.09.2026
Pankow
In der vergangenen Nacht wurde eine heranwachsende Person am Mehringplatz von zwei bislang unbekannten Männern mit einer Schusswaffe bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 18-jährige Person gegen 1:30 Uhr auf einer Bank am Mehringplatz gesessen haben, als zwei Unbekannte an sie herangetreten seien. Die beiden sollen sie unter anderem nach ihrer geschlechtlichen Identität gefragt haben. Nachdem sie angegeben habe, eine Transperson zu sein, sei sie von einem der Männer mit einer Schusswaffe bedroht worden. Sie flüchtete daraufhin und alarmierte die Polizei. Die Tatverdächtigen konnten im Bereich des Tatortes nicht mehr angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
Polizeimeldung vom 07.09.2026
Friedrichshain-Kreuzberg
In Tiergarten haben Unbekannte in der vergangenen Nacht einen als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD eingepflanzten Baum erheblich beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand stellten Einsatzkräfte der Polizei im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Beschädigung gegen 1:20 Uhr in der Straße Ahornsteig im Großen Tiergarten fest. Der Baum sowie das Schutzgitter wurden aus der Erde gerissen, weitere im Umfeld liegende Gegenstände wurden ebenfalls beschädigt sowie teilweise zerstört. Die Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung dauern an und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.
Polizeimeldung vom 06.09.2026
Mitte
Ein Mann wurde gestern Abend in Mitte homophob beleidigt und verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der 20-Jährige gegen 19:30 Uhr gemeinsam mit seinem Freund auf dem Dorothea-Schlegel-Platz auf, als er von einem bislang unbekannten Mann offenbar aufgrund seines Aussehens und Verhaltens zunächst diskriminiert und beleidigt worden sein soll. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige den 22- Jährigen geschlagen haben. Anschließend flüchtete der Unbekannte in unbekannte Richtung. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Polizeimeldung vom 05.09.2026
Mitte