Beschädigung einer Regenbogenbank

Pressemitteilung Nr. 384 vom 08.09.2026

Am Morgen des 7. September 2026 wurde eine Regenbogenbank des Bezirks Tempelhof-Schöneberg am Innsbrucker Platz mit schwarzer Farbe beschmiert aufgefunden. Aktuell prüft das Bezirksamt, ob weitere Bänke betroffen sind. Die beschmierte Bank wird schnellstmöglich entfernt und im Laufe des Septembers ersetzt. Zudem wird der Schaden zur Anzeige gebracht.
Dieser Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende gesellschaftliche Dynamik ein: Steigender Hass gegen queere Symbolik und queere Menschen prägt zunehmend den öffentlichen Raum und den Alltag queerer Menschen. Die Fallzahlen queerfeindlicher Vorfälle steigen, und queere Antigewaltprojekte berichten von vielfältigen und steigenden Anfragen und Bedarfen. Besonders seit dem islamistischen Anschlag auf den CSD ist die Stimmung in der queeren Community angespannt.

Queere Person angegriffen

Gestern Abend sollen in Schöneberg zwei Unbekannte eine queere Person angegriffen haben. Auf dem Gehweg der Motzstraße soll sich das Duo mittels E-Scooter an die 38-jährige Person angenähert und diese dann geschlagen haben. Die angegriffene Person, die erkennbar der LSBTIQ+-Community angehört, erlitt eine Gesichtsverletzung, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.

Polizeimeldung vom 09.09.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 1151

Jugendlicher geschlagen und homophob beleidigt

Gestern Abend wurde ein Jugendlicher in Pankow verletzt und homophob beleidigt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge lief der 17-Jährige gegen 20:30 Uhr die Kavalierstraße in Richtung Wolfshagener Straße entlang, als er unvermittelt von einem bislang Unbekannten von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen worden sein soll. Dabei soll der Unbekannte den Jugendlichen homophob beleidigt haben und anschließend geflüchtet sein. Der Jugendliche erlitt Verletzungen am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 08.09.2026

Pankow

Nr. 1145

Transperson mit Schusswaffe bedroht

In der vergangenen Nacht wurde eine heranwachsende Person am Mehringplatz von zwei bislang unbekannten Männern mit einer Schusswaffe bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 18-jährige Person gegen 1:30 Uhr auf einer Bank am Mehringplatz gesessen haben, als zwei Unbekannte an sie herangetreten seien. Die beiden sollen sie unter anderem nach ihrer geschlechtlichen Identität gefragt haben. Nachdem sie angegeben habe, eine Transperson zu sein, sei sie von einem der Männer mit einer Schusswaffe bedroht worden. Sie flüchtete daraufhin und alarmierte die Polizei. Die Tatverdächtigen konnten im Bereich des Tatortes nicht mehr angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

Polizeimeldung vom 07.09.2026

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 1135

Gedenkbaum erheblich beschädigt

In Tiergarten haben Unbekannte in der vergangenen Nacht einen als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD eingepflanzten Baum erheblich beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand stellten Einsatzkräfte der Polizei im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Beschädigung gegen 1:20 Uhr in der Straße Ahornsteig im Großen Tiergarten fest. Der Baum sowie das Schutzgitter wurden aus der Erde gerissen, weitere im Umfeld liegende Gegenstände wurden ebenfalls beschädigt sowie teilweise zerstört. Die Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung dauern an und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.

Polizeimeldung vom 06.09.2026

Mitte

Nr. 1132

Mann angegriffen

Ein Mann wurde gestern Abend in Mitte homophob beleidigt und verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der 20-Jährige gegen 19:30 Uhr gemeinsam mit seinem Freund auf dem Dorothea-Schlegel-Platz auf, als er von einem bislang unbekannten Mann offenbar aufgrund seines Aussehens und Verhaltens zunächst diskriminiert und beleidigt worden sein soll. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige den 22- Jährigen geschlagen haben. Anschließend flüchtete der Unbekannte in unbekannte Richtung. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 05.09.2026

Mitte

Nr. 1128

Mann geschlagen und homophob beleidigt

Gestern Nachmittag kam es in Schöneberg zwischen einem 62-jährigen Mann und einem bislang unbekannten Tatverdächtigen zu einem Streit, wobei der Tatverdächtige den Mann homophob beleidigt und geschlagen haben soll. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Tatverdächtige kurz nach 16 Uhr auf dem Nollendorfplatz den Mann mit Worten homophob beleidigt und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Infolge des Schlages erlitt der Mann eine Nasenverletzung und stürzte zu Boden. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Polizeimeldung vom 03.09.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 1113

Transperson verletzt und beleidigt

In der vergangenen Nacht wurde eine transgeschlechtliche Person in Neukölln angegriffen und beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich die 18-Jährige gegen 22:45 Uhr in Begleitung einer 21-jährigen transgeschlechtlichen Person vor einem Restaurant in der Sonnenallee auf. Aus einer Personengruppe heraus soll ein bislang Unbekannter die jüngere Transperson gefragt haben, ob sie ein Mann oder eine Frau sei. Anschließend soll der Mann die Transperson beleidigt, ihr ins Gesicht geschlagen und sie zu Boden gestoßen haben. Während sie am Boden lag, soll er ihr mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Zudem soll er die 21-jährige Begleitperson ebenfalls beleidigt haben. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte über die Weichselstraße in Richtung Karl-Marx-Straße. Die 18-jährige Transperson erlitt durch den Schlag und die Tritte eine Schwellung im Gesicht sowie durch den Sturz eine Schwellung am Ellenbogen. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

Polizeimeldung vom 02.09.2026

Neukölln

Nr. 1102

Regenbogenbank im Großen Tiergarten beschädigt

In Tiergarten wurden heute Morgen Einsatzkräfte der Polizei zu einer als Gedenkort aufgestellten Regenbogenbank gerufen, da diese erheblich beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes Mitte stellte die Beschädigungen gegen 8 Uhr in der Ahornallee zwischen Bellevueallee und Kleiner Querallee fest. Die Bank war kürzlich durch das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD aufgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Holzlatten der Bank mit erheblicher körperlicher Gewalt aus dem Metallrahmen gelöst. Zudem wurde die Rückenlehne vom übrigen Gestell abgebrochen. Der gegenüberliegende Ahornbaum wies keine erkennbaren Beschädigungen auf. Auch weitere Bänke im unmittelbaren Umfeld waren unbeschädigt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung dauern an und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.

Polizeimeldung vom 01.09.2026

Mitte

Nr. 1097

Zehnjähriger geschlagen und homophob beleidigt

Gestern Mittag wurde ein Junge in einer Schule in Tiergarten von einem anderen Kind beleidigt und geschlagen. Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Zehnjährige in der Pause im Klassenzimmer gegen 12 Uhr von einer Mitschülerin homophob beleidigt worden. Anschließend soll sie ihm in den Rippenbereich getreten und ihn am Hals gewürgt haben. Der zehnjährige Junge sei dabei am Hals verletzt worden. Danach habe ihn eine Erziehungsberechtige von der Schule abgeholt und bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes erhielt Kenntnis.

Polizeimeldung vom 28.08.2026

Mitte

Nr. 1074

Rechtsextremistische Plakatierung

Königs Wusterhausen  Dahme-Spreewald 

Ein Zeuge informierte die Polizei am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht darüber, dass vier Personen im Bereich der Cottbuser Straße Plakate angebracht hatten. Die Beamten stellten annähernd 80 Plakate im Format DIN-A-4 mit fremdenfeindlichem und volksverhetzendem Inhalt fest, die von einer Kleinstpartei des rechtsextremistischen Spektrums stammen.

Neben der Einleitung von kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch den Staatsschutz wurde die Stadt informiert, um die Botschaften beseitigen zu lassen.

Anmerkung der Redaktion: Der genannte Vorfall ereignete sich im Vorfeld des ersten Christopher Street Days am 29.08.2026 in Königs Wusterhausen. Ein Zusammenhang ist nicht auszuschließen.

Regenbogenflagge beschädigt

Heute Morgen (19. August 2026) wurden Einsatzkräfte wegen einer Sachbeschädigung in den Ortsteil Hansaviertel alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte ein Mitarbeiter einer Kunsthochschule im Hanseatenweg gegen 8 Uhr die Beschädigung einer Regenbogenflagge sowie der dazugehörigen Beleuchtungseinrichtung fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernahm die weiteren Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 19.08.2026

Mitte

Nr. 1017