Bank beschmiert

Die Polizei wurde am Sonntagmorgen zum Campus der BTU gerufen. Dort hatten Unbekannte die sogenannte „Regenbogenbank“ mit volksverhetzenden Parolen beschmiert. Die Beamten machten diese unkenntlich und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein, das vom polizeilichen Staatsschutz geführt wird.

Pressestelle, Polizeidirektion Süd (Cottbus) 13.04.2026

Unbekannte attackieren zwei Männer

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zwei Männer in Schöneberg angegriffen. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten die beiden 32-Jährigen gegen 0:45 Uhr eine Bar in der Winterfeldtstraße verlassen, als zwei Männer sie angesprochen und gefragt haben sollen, ob sie homosexuell seien und eine Schwulenbar kennen würden. Nachdem sie beides verneint hätten, sollen die Männer sie aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes rassistisch beleidigt haben. Anschließend soll einer der Tatverdächtigen mit Faustschlägen in Richtung der Köpfe und Oberkörper gezielt, diese aber nicht getroffen haben. Der zweite Tatverdächtige soll beiden gegen den Kopf getreten haben. Anschließend sollen sich die zwei Unbekannten mit weiteren Personen, die mutmaßlich zu ihnen gehörten, vom Ort entfernt haben. Alarmierte Polizeikräfte suchten umgehend die Umgebung ab, konnten die Tatverdächtigen aber nicht ausfindig machen. Die beiden angegriffenen Männer erlitten Kopfschmerzen und einer von ihnen eine Platzwunde, lehnten jedoch eine medizinische Behandlung ab. Einer der 32-Jährigen verlor bei dem Angriff seine Brille. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und rassistischen Beleidigung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 04.04.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 0370

Queerfeindlicher Angriff

Heute früh griff ein bislang Unbekannter in Kreuzberg eine Frau an. Die 30-Jährige befand sich gegen 5 Uhr auf dem Heimweg, als ein Mann sie auf der Schlesischen Straße auf ihr Aussehen angesprochen haben soll. Als sie versuchte ihren Weg fortzusetzen, soll der Mann sie festgehalten und mehrfach geschlagen haben. Im Anschluss ergriff er die Flucht. Die Gesichtsverletzungen der Frau müssen nun in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 22.02.2026

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 0196

Transmann beleidigt

Gestern Vormittag wurde ein Transmann in Mitte transphob beleidigt. Dem Vernehmen nach soll der 32-Jährige beim Überqueren einer Straße gegen 11:50 Uhr am Rosenthaler Platz von einem unbekannten Mann gestoppt und bespuckt worden sein, ehe der Tatverdächtige weiterging. Der Transmann wurde nicht verletzt. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 21.02.2026

Mitte

Nr. 0190

Transphober Angriff

In Schöneberg wurde eine Transfrau in der vergangenen Nacht von einem Mann körperlich angegangen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll die 40-Jährige gegen 23:50 Uhr von dem 22-Jährigen in der Frobenstraße Ecke Bülowstraße angesprochen worden sein. Im weiteren Verlauf soll der Mann die Transfrau mit einem Handy auf den Kopf geschlagen und sie beleidigt haben. Anschließend flüchtete er. Alarmierte Einsatzkräfte stellten ihn kurze Zeit später in einem nahegelegenen Imbiss fest. Der 22-Jährige gab an, dass er von der Transfrau mit Kratzern am Hals verletzt wurde und sie ihn mittels eines Tierabwehrsprays bedroht habe. Beide erlitten leichte Verletzungen und lehnten medizinische Behandlungen ab. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.

Polizeimeldung vom 19.02.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 0180

Mann von Unbekannten verletzt

Landeshauptstadt Potsdam, Waldstadt II, Zum Teufelssee

Am späten Donnerstagnachmittag wurde die Polizei über einen Angriff einer Personengruppe auf einen Mann informiert.

Ersten Erkenntnissen zu Folge soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 70-jährigen Mann und einer sechsköpfigen Jugendgruppe gekommen sein. Einer der Unbekannten soll den Mann in der Folge mit einem Schlagstock bedroht haben, ein weiterer sprühte dem Mann Reizgas ins Gesicht. Die Gruppe flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten nicht zur Feststellung der Personengruppe.

Die Verletzungen des Mannes wurden durch Rettungskräfte versorgt.

(Anm. d. Red.: Während der verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer homophoben Beleidigung.)

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf, die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Sachbeschädigung mit homophoben Hintergrund

In der vergangenen Nacht soll ein bislang Unbekannter mit einem Pflasterstein die Glastür einer LGBTQ+Bar beschädigt haben. Gegen 23.30 Uhr soll der Unbekannte einen Stein gegen die Glastür des zum Zeitpunkt gut besuchten Nachtclubs auf dem Sachsendamm geworfen haben. Der Stein beschädigte die Glasscheibe und durchschlug die Tür. Zum Tatzeitpunkt war die Türinnenseite mit einem blickdichten Vorhang verhangen, sodass keine Personen verletzt wurden. Der Tatverdächtige entfernte sich unerkannt vom Tatort. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung mit homophoben Hintergrund führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 18.01.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 0057 

In Brand gesetzt

Gegen 03:40 Uhr erhielt die Polizei am 04.01.2025 Kenntnis über einen Brand eines Schuppens auf einem Privatgrundstück in einem Templiner Ortsteil. Daraufhin alarmierte Kameraden der Feuerwehr bekämpften den Brand. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Die Ermittlungen werden vom LKA, Abteilung Staatsschutz geführt. Im Zuge erster Erkenntnisse war unmittelbar an den angrenzenden Schuppen ein verfassungsfeindliches Symbol aufgebracht worden. Die Tatortgruppe des LKA kam zum Einsatz. Hintergrund und Motivlage sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Pressestelle Polizeidirektion Ost, PI Uckermark 

Heckscheibe eingeschlagen

In der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmorgen beschädigten bislang unbekannte Täter in Ludwigsfelde einen PKW der Marke Renault. Das Fahrzeug war auf einem Grundstück in Ahrensdorf abgestellt. 

Die Unbekannten schlugen die Heckscheibe des PKW ein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Durch die eingesetzten Beamten wurde Strafanzeige aufgenommen.

Tatzeit: Dienstag, 16.12.2025, 20:30 Uhr bis Mittwoch, 17.12.2025, 06:30 Uhr

Anm. d. Red.: Am Fahrzeug waren Regenbogenaufkleber angebracht. Der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion West hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. 

Zwei Frauen homophob beleidigt und körperlich angegriffen

In der vergangenen Nacht (vom 13.12. zum 14.12.2025, Anm. d. Red.) kam es in Lichtenberg zu einem homophob motivierten Angriff auf zwei junge Frauen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden gegen 23:30 Uhr an der Tramhaltestelle Arendsweg zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei bislang unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurde getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beiden Frauen wurden am Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen. 

Polizeimeldung vom 14.12.2025

Lichtenberg

Nr. 2580

Queerfeindliche Sachbeschädigung an einem Restaurant

Bislang Unbekannte beschmierten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Hauswand eines Restaurants in Neukölln. Über die Internetwache zeigte gestern Nachmittag ein Verantwortlicher der Lokalität in der Pflügerstraße eine Sachbeschädigung an. Nach bisherigen Erkenntnissen brachten die Unbekannten mit schwarzer Farbe einen queerfeindlichen Schriftzug an der Fassade an. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 11.12.2025

Neukölln

Nr. 2565

Cottbuser Jugendclub erneut Ziel rechter Angriffe

Unbekannte haben erneut rechte Parolen an den Jugendclub Chekov in Cottbus gesprüht. Die Täter zerstörten in der Nacht zu Samstag mehrere Wandbilder und hinterließen queer- und frauenfeindliche Beleidigungen – ein weiterer Angriff auf einen Ort, der seit Jahren für Vielfalt und Demokratie steht.

Die polizeilichen Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion Süd.