Mann geschlagen und homophob beleidigt

Gestern Nachmittag kam es in Schöneberg zwischen einem 62-jährigen Mann und einem bislang unbekannten Tatverdächtigen zu einem Streit, wobei der Tatverdächtige den Mann homophob beleidigt und geschlagen haben soll. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Tatverdächtige kurz nach 16 Uhr auf dem Nollendorfplatz den Mann mit Worten homophob beleidigt und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Infolge des Schlages erlitt der Mann eine Nasenverletzung und stürzte zu Boden. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Polizeimeldung vom 03.09.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 1113

Transperson verletzt und beleidigt

In der vergangenen Nacht wurde eine transgeschlechtliche Person in Neukölln angegriffen und beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich die 18-Jährige gegen 22:45 Uhr in Begleitung einer 21-jährigen transgeschlechtlichen Person vor einem Restaurant in der Sonnenallee auf. Aus einer Personengruppe heraus soll ein bislang Unbekannter die jüngere Transperson gefragt haben, ob sie ein Mann oder eine Frau sei. Anschließend soll der Mann die Transperson beleidigt, ihr ins Gesicht geschlagen und sie zu Boden gestoßen haben. Während sie am Boden lag, soll er ihr mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Zudem soll er die 21-jährige Begleitperson ebenfalls beleidigt haben. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte über die Weichselstraße in Richtung Karl-Marx-Straße. Die 18-jährige Transperson erlitt durch den Schlag und die Tritte eine Schwellung im Gesicht sowie durch den Sturz eine Schwellung am Ellenbogen. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

Polizeimeldung vom 02.09.2026

Neukölln

Nr. 1102

Regenbogenbank im Großen Tiergarten beschädigt

In Tiergarten wurden heute Morgen Einsatzkräfte der Polizei zu einer als Gedenkort aufgestellten Regenbogenbank gerufen, da diese erheblich beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes Mitte stellte die Beschädigungen gegen 8 Uhr in der Ahornallee zwischen Bellevueallee und Kleiner Querallee fest. Die Bank war kürzlich durch das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung als Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD aufgestellt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Holzlatten der Bank mit erheblicher körperlicher Gewalt aus dem Metallrahmen gelöst. Zudem wurde die Rückenlehne vom übrigen Gestell abgebrochen. Der gegenüberliegende Ahornbaum wies keine erkennbaren Beschädigungen auf. Auch weitere Bänke im unmittelbaren Umfeld waren unbeschädigt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung dauern an und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.

Polizeimeldung vom 01.09.2026

Mitte

Nr. 1097

Zehnjähriger geschlagen und homophob beleidigt

Gestern Mittag wurde ein Junge in einer Schule in Tiergarten von einem anderen Kind beleidigt und geschlagen. Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Zehnjährige in der Pause im Klassenzimmer gegen 12 Uhr von einer Mitschülerin homophob beleidigt worden. Anschließend soll sie ihm in den Rippenbereich getreten und ihn am Hals gewürgt haben. Der zehnjährige Junge sei dabei am Hals verletzt worden. Danach habe ihn eine Erziehungsberechtige von der Schule abgeholt und bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes erhielt Kenntnis.

Polizeimeldung vom 28.08.2026

Mitte

Nr. 1074

Rechtsextremistische Plakatierung

Königs Wusterhausen  Dahme-Spreewald 

Ein Zeuge informierte die Polizei am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht darüber, dass vier Personen im Bereich der Cottbuser Straße Plakate angebracht hatten. Die Beamten stellten annähernd 80 Plakate im Format DIN-A-4 mit fremdenfeindlichem und volksverhetzendem Inhalt fest, die von einer Kleinstpartei des rechtsextremistischen Spektrums stammen.

Neben der Einleitung von kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch den Staatsschutz wurde die Stadt informiert, um die Botschaften beseitigen zu lassen.

Anmerkung der Redaktion: Der genannte Vorfall ereignete sich im Vorfeld des ersten Christopher Street Days am 29.08.2026 in Königs Wusterhausen. Ein Zusammenhang ist nicht auszuschließen.

Regenbogenflagge beschädigt

Heute Morgen (19. August 2026) wurden Einsatzkräfte wegen einer Sachbeschädigung in den Ortsteil Hansaviertel alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte ein Mitarbeiter einer Kunsthochschule im Hanseatenweg gegen 8 Uhr die Beschädigung einer Regenbogenflagge sowie der dazugehörigen Beleuchtungseinrichtung fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernahm die weiteren Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 19.08.2026

Mitte

Nr. 1017

Unbekannter entwendet Regenbogenflaggen

In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zu einer Bar in Prenzlauer Berg alarmiert. Gegen 3:50 Uhr stellte der Betreiber der Bar in der Eberswalder Straße fest, dass ein bislang unbekannter Mann zwei an der Fensterfront angebrachte Regenbogenflaggen abriss und anschließend damit in Richtung U-Bahnhof Eberswalder Straße flüchtete. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizeimeldung vom 08.08.2026

Pankow

Nr. 0950

Sachbeschädigung in Parkanlage

Unbekannte haben in Tiergarten eine Sachbeschädigung in einer Parkanlage begangen. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein Zeuge am Ahornsteig eine zerstörte Vase und ein mutmaßlich angezündetes Herz aus Pappe. Die Sachbeschädigung wurde der Polizei Berlin heute gegen 13:50 Uhr angezeigt. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. 

Polizeimeldung vom 28.07.2026

Mitte

Nr. 0917

Homophober Beleidigung und Bedrohung

Gestern Nachmittag (16.07.2026) wurde ein Mann im Ortsteil Wilhelmstadt mutmaßlich homophob beleidigt und mit einem Messer bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 38-Jährige gegen 17 Uhr im Südpark an der Heerstraße Ecke Jaczostraße von einem ihm unbekannten, ebenfalls 38 Jahre alten Mann angesprochen und gefragt, ob er homosexuell sei. Nachdem der Gefragte dies bejaht hatte, soll der andere ein Messer aus seinem Hosenbund gezeigt und ihm verbal gedroht haben, ihn mit dem Messer zu verletzen. Der Bedrohte entfernte sich aus der Situation und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte nahmen den 38-Jährigen in der Nähe des Tatortes fest. Das mutmaßliche Tatmesser wurde bei ihm gefunden und beschlagnahmt. Der Tatverdächtige kam für identitätsfeststellende Maßnahmen in ein Polizeigewahrsam, wo sich herausstellte, dass gegen den 38-Jährigen eine offene Fahndung vorlag. Diese war nach der Zahlung eines Geldbetrages erledigt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 17.07.2026

Spandau

Nr. 0867

Regenbogenfahne zerrissen

In der Nacht von Sonntag auf Montag entfernten unbekannte Täter eine Regenbogenfahne aus einem Fensterrahmen in Cottbus – Spremberger Vorstadt und zerissen diese am Ort.

Der Sachverhalt ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Queerfeindlicher Angriff

Heute früh griffen zwei bislang noch unbekannte Männer zwei Personen in Kreuzberg an. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen waren gegen 4:30 Uhr eine nicht-binäre Person und eine Transfrau gemeinsam auf dem Gehweg an der Kreuzung Yorckstraße/Gneisenaustraße/Mehringdamm unterwegs. Dort trafen sie die beiden Männer, die die nicht-binäre Person beleidigt haben sollen. Da weder sie noch ihre Begleitung auf die Beleidigungen reagierten, sollen die beiden Unbekannten die 30-jährige nicht-binäre Person mit Faustschlägen angegriffen haben, sodass sie zu Boden stürzte. Ihre 31-jährige Freundin eilte zur Hilfe und soll ebenfalls mit Faustschlägen angegriffen worden sein, bis auch sie zu Boden stürzte. Trotzdem die beiden auf dem Boden lagen, sollen die Angreifer weiter zugeschlagen und zugetreten haben. Erst als mehrere Zeugen eingriffen, flüchteten die Angreifer in Richtung Großbeerenstraße. Alarmierte Rettungskräfte brachten die beiden Angegriffenen zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus. Sie erlitten Kopfplatzwunden und Schürfwunden. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Polizeimeldung vom 27.06.2026

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 0767

Regenbogenfahne in Templin entwendet

Wie der Polizei am 08.06.2026 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte einer Regenbogenfahne bemächtigt, die vor dem Rathaus gehisst gewesen war. Bereits im Mai war eine solche Flagge von dort entwendet worden. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz zu den Tätern und deren Motivation.