Beinverletzung nach verbaler Auseinandersetzung

Beinverletzung nach verbaler Auseinandersetzung - Berlin.de

Nach einem Streitgespräch in Kreuzberg kam ein Mann heute früh mit einer Verletzung am Bein zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand sprach ein Unbekannter den 40-Jährigen gegen 6.20 Uhr in der Adalbertstraße an und forderte ihn auf, den Ort zu verlassen. Als der Angesprochene dem nicht nachkam, verletzte dessen Kontrahent ihn mit einem derzeit nicht bekannten Gegenstand am Bein. Anschließend flüchtete der Angreifer in Richtung Oranienstraße. Rettungskräfte stellten bei dem 40-Jährigen eine Stichverletzung fest und brachten ihn zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Da eine homophobe Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 07.11.2021
Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 2452

Mit Gegenständen beworfen, bedrängt und homophob beleidigt - Festnahme

Mit Gegenständen beworfen, bedrängt und homophob beleidigt - Festnahme - Berlin.de

Polizeieinsatzkräfte nahmen gestern Mittag einen Mann in Schöneberg fest, der zwei weitere Männer mit Gegenständen beworfen, bedrängt und homophob beleidigt haben soll. Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Ehepaar den später Festgenommenen gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht hingewiesen haben, woraufhin dieser sich zu den beiden 53 und 57 Jahre alten Männern begeben haben soll. Um einer Eskalation der Situation zu entgehen, wechselten die beiden am U-Bahnhof Kurfürstendamm den Waggon. Der Tatverdächtige soll den beiden gefolgt sein und sie nach dem Ausstieg am U-Bahnhof Wittenbergplatz mit entstempelten Fahrscheinen und einem Feuerzeug beworfen sowie homophob beleidigt haben. Nachdem der Tatverdächtige die beiden Männer im Anschluss auch noch bedrängt haben soll, alarmierten diese die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den bis dahin Unbekannten schließlich fest und brachten den 39-Jährigen aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Körperverletzung in einen Polizeigewahrsam. Dort wurde der augenscheinlich alkoholisierte Mann erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übergeben, welcher die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt.

Polizeimeldung vom 07.11.2021
Tempelhof-Schöneberg
Nr. 2446

Mit Schusswaffe bedroht

Mit Schusswaffe bedroht - Berlin.de

Unbekannte bedrohten gestern Abend in Schöneberg einen Mann mit einer Schusswaffe. Nach bisherigen Ermittlungen verließ der 40-Jährige mit seinem Freund gegen 18.20 Uhr den U-Bahnhof Nollendorfplatz in Richtung Kleiststraße. Kurz nachdem sie den Bahnhof verlassen hatten, umarmten und küssten sie sich. Eine Gruppe jugendlicher Männer verließ beinahe zeitgleich den Bahnhof und fing laut zu grölen an, als sie das sich küssende Pärchen erblickten. Einer der Jugendlichen zog eine Schusswaffe und zielte damit auf den Kopf des 40-Jährigen. Laut lachend zog die Gruppe im Anschluss weiter. Der Bedrohte erstatte anschließend Anzeige auf einem Polizeiabschnitt. Die Ermittlungen zum Verdacht der homophob motivierten Bedrohung führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 25.10.2021
Tempelhof-Schöneberg
Nr. 2338

Homophobe Beleidigung eines Paares

Homophobe Beleidigung eines Paares - Berlin.de

Vergangene Nacht sind zwei 31 und 48 Jahre alte Männer in Schöneberg beleidigt worden. Kurz vor 23 Uhr soll ein zunächst unbekannt Gebliebener in der Akazienstraße aus einer Gruppe heraus homophobe Äußerungen getroffen haben, die in einem Wortgefecht mündeten. Ohrenzeugen dessen kamen dem Paar zu Hilfe und alarmierten die Polizei – der Pöbler flüchtete. Mit einer Personenbeschreibung gelang es den Einsatzkräften kurz darauf, einen 21-Jährigen festzustellen. Er selbst bestreitet die ihm vorgeworfene Tat, er konnte seinen Weg nach seiner Identitätsfeststellung fortsetzen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat nun die Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 01.10.2021
Tempelhof-Schöneberg
Nr. 2172

Angriff auf Transperson

Angriff auf Transperson - Berlin.de

Zu einem Angriff auf eine Transperson kam es gestern Nachmittag in Neukölln. Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Person gegen 17.45 Uhr zu Fuß in der Karl-Marx-Straße unterwegs, als sie von mehreren unbekannten Männern zunächst transphob beleidigt wurde. Die Abneigung wurde mit Spucken auf den Boden unterstrichen. Einer der Unbekannten entnahm dann ein mobiles Verkehrsschild aus der Halterung, hob es bedrohlich in die Höhe und lief auf die Transperson zu. Diese rannte davon, während der Mann sie mit dem schlagbereiten Schild verfolgte. Als die flüchtende Person stolperte und zu Boden fiel, bildete sich eine Menschentraube um sie, woraufhin ein Zeuge dazwischen ging und sich die Gruppe unerkannt entfernte. Die Absuche der Umgebung nach den Angreifern durch alarmierte Einsatzkräfte blieb erfolglos. Die 39 Jahre alte Transperson erlitt bei dem Sturz Hautabschürfungen, lehnte jedoch eine medizinische Versorgung ab. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung übernommen.

Polizeimeldung vom 25.09.2021
Neukölln
Nr. 2124

Geschlagen und homophob beleidigt

Geschlagen und homophob beleidigt - Berlin.de

Ein auf dem Gehweg parkendes Auto weckte vergangene Nacht die Aufmerksamkeit zweier Passanten in Adlershof. Die beiden Männer im Alter von 16 und 21 entschieden sich, den Fahrzeugführer und dessen Begleiter gegen 23 Uhr auf deren Fehlverhalten in der Dörpfeldstraße aufmerksam zu machen und gerieten infolgedessen in einen Streit mit den unbekannt Gebliebenen. Um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen, setzten die Fußgänger ihren Weg fort. Daraufhin wurden sie von den mutmaßlichen Falschparkern im Auto verfolgt und kurz darauf auf dem Parkplatz eines Supermarktes verbal und körperlich angegangen. Fahrer und Beifahrer verließen ihr Fahrzeug, beleidigten die jungen Männer homophob und der Fahrzeugführer schlug dem 16-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend flüchten die Tatverdächtigen mit dem Wagen. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 23.09.2021
Treptow-Köpenick
Nr. 2108

Bei Zahlungsstreitigkeiten geschlagen und homophob beleidigt

Bei Zahlungsstreitigkeiten geschlagen und homophob beleidigt - Berlin.de

Zu einem Übergriff und einer homophoben Äußerung kam es in der vergangenen Nacht in Niederschöneweide. Als eine Tour mit einem privaten Fahrdienstanbieter gegen 2.15 Uhr in der Michael-Brückner-Straße endete, kam es wegen des geforderten Preises zunächst zwischen dem Chauffeur und dem Fahrgast zu verbalen Streitigkeiten. Nach Angaben des Kunden soll sich der Fahrer im weiteren Verlauf homophob geäußert und dem 26-Jährigen einen Faustschlag gegen den Kopf versetzt haben. Anschließend entkam er unerkannt in seinem Wagen. Der Angegriffene klagte über Kopfschmerzen, wollte sich aber zunächst nicht medizinisch versorgen lassen. Seine 23 Jahre alte Begleiterin blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung übernommen.

Polizeimeldung vom 21.09.2021
Treptow-Köpenick
Nr. 2097

Pkw mit Kot beschmiert

Pkw mit Kot beschmiert - Berlin.de

Weil Unbekannte gestern einen Pkw in Neukölln mit Kot beschmiert haben und ein homophober Tathintergrund derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die 37-jährige Halterin eines Opel alarmierte gegen 13.15 Uhr die Polizei in die Altenbraker Straße, als sie ihr mit Kot beschmiertes Fahrzeug sah. Sie gab den Einsatzkräften an, dass sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben würde. An dem Pkw ist eine regenbogenfarbene Kennzeichenhalterung angebracht. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein.

Polizeimeldung vom 20.09.2021
Neukölln
Nr. 2090

Transphober Übergriff

Transphober Übergriff - Berlin.de

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt wurde mit den Ermittlungen zu einer gefährlichen Körperverletzung gestern Nachmittag in Kreuzberg betraut. Aktuellen Informationen zufolge hatte ein unbekannt gebliebener Mann gegen 14.30 Uhr eine 42-jährige Transfrau am Waterloo-Ufer angegriffen. Dem Vernehmen nach soll der Unbekannte die Frau erst mit Fäusten attackiert haben. Dann soll er ihr die Jacke entrissen und sie in den Landwehrkanal geworfen haben. Bis die Frau ihm entkommen konnte, soll er versucht haben, sie mit einem aufgefundenen Gürtel am Hals zu würgen. Auf ihrer Flucht kamen ihr Mitarbeiter und Sicherheitsdienstmitarbeiter einer nahe gelegenen Bibliothek zu Hilfe und verhinderten einen weiteren Übergriff. Der Unbekannte floh daraufhin unerkannt in Richtung Mehringplatz. Die Zurückgebliebene verspürte anschließend Schmerzen im Halsbereich, eine ärztliche Behandlung wollte sie noch überdenken. Naheliegenderweise wurde sofort der beschriebene Angriffsort abgesucht und dort der zuvor bezeichnete Gürtel zum Vorschein gebracht, der dann als mögliches Tatwerkzeug und Spurenträger beschlagnahmt wurde.

Polizeimeldung vom 12.09.2021
Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 2040

Gefährliche Körperverletzung mit transphobem Hintergrund

Gefährliche Körperverletzung mit transphobem Hintergrund - Berlin.de

In Prenzlauer Berg attackierte in der vergangenen Nacht eine Männergruppe einen 55-Jährigen, der Frauenkleidung trug. Die aus fünf oder sechs Personen bestehende Gruppe soll kurz vor Mitternacht auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße den Angriff mit Spucken begonnen haben. Anschließend sollen Mitglieder der Gruppe den 55-Jährigen mit Bier übergossen und mit Reizgas besprüht haben. Die Angreifer entkamen schließlich in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen wurden vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizeimeldung vom 12.09.2021
Pankow
Nr. 2041

Geschlagen und bedroht

Geschlagen und bedroht - Berlin.de

Bei einer homophoben Attacke wurde gestern Mittag in Wittenau ein Heranwachsender bedroht und geschlagen. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 19-Jährige gegen 11.20 Uhr in seinem Klassenraum in einem Oberstufenzentrum an der Cyclopstraße, als zwei Jugendliche zu ihm kamen. Zunächst schlug ihn der männliche Jugendliche gegen den Oberkörper und bedrohte ihn mit dem Tode. Anschließend wandte sich die weibliche Jugendliche an den 19-Jährigen und bedrohte ihn ebenfalls mit dem Tode. Anwesendes Lehrpersonal vernahm die Bedrohungen und informierte die Schulleitung. Alarmierte Polizistinnen und Polizisten nahmen die beiden 17-jährigen Tatverdächtigen fest. Nach Feststellung ihrer Identitäten konnten sie später wieder gehen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der homophoben Bedrohung und Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Polizeimeldung vom 11.09.2021
Reinickendorf 
Nr. 2034

Mit Eiern beworfen und homophob beleidigt

Mit Eiern beworfen und homophob beleidigt - Berlin.de

Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 41 wurden gestern Abend vor einer Bar in Schöneberg angesprochen. Ein 38-jähriger Mann erzählte, er und eine Gruppe von etwa 40 Gästen des Nachtlokals in der Kleiststraße seien kurz zuvor Opfer eines Angriffs geworden. Gegen 23.45 Uhr sollen unbekannt Gebliebene aus einem unbeleuchteten Auto heraus Eier auf die vor der Bar Feiernden geworfen und sie homophob beleidigt haben. Eines der Eier traf den 38-Jährigen am linken Bein, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 09.09.2021
Tempelhof-Schöneberg 
Nr. 2012