In der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmorgen beschädigten bislang unbekannte Täter in Ludwigsfelde einen PKW der Marke Renault. Das Fahrzeug war auf einem Grundstück in Ahrensdorf abgestellt. 

Die Unbekannten schlugen die Heckscheibe des PKW ein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Durch die eingesetzten Beamten wurde Strafanzeige aufgenommen.

Tatzeit: Dienstag, 16.12.2025, 20:30 Uhr bis Mittwoch, 17.12.2025, 06:30 Uhr

Anm. d. Red.: Am Fahrzeug waren Regenbogenaufkleber angebracht. Der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion West hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. 

In der vergangenen Nacht (vom 13.12. zum 14.12.2025, Anm. d. Red.) kam es in Lichtenberg zu einem homophob motivierten Angriff auf zwei junge Frauen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden gegen 23:30 Uhr an der Tramhaltestelle Arendsweg zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei bislang unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurde getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beiden Frauen wurden am Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen. 

Polizeimeldung vom 14.12.2025

Lichtenberg

Nr. 2580

Bislang Unbekannte beschmierten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Hauswand eines Restaurants in Neukölln. Über die Internetwache zeigte gestern Nachmittag ein Verantwortlicher der Lokalität in der Pflügerstraße eine Sachbeschädigung an. Nach bisherigen Erkenntnissen brachten die Unbekannten mit schwarzer Farbe einen queerfeindlichen Schriftzug an der Fassade an. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 11.12.2025

Neukölln

Nr. 2565

Unbekannte haben erneut rechte Parolen an den Jugendclub Chekov in Cottbus gesprüht. Die Täter zerstörten in der Nacht zu Samstag mehrere Wandbilder und hinterließen queer- und frauenfeindliche Beleidigungen – ein weiterer Angriff auf einen Ort, der seit Jahren für Vielfalt und Demokratie steht.

Die polizeilichen Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion Süd.

In der vergangenen Nacht sollen zwei Frauen in Neukölln queerfeindlich beleidigt worden sein. Kurz vor 23 Uhr seien die 26 und 30 Jahre alten Frauen in der Falkstraße aus einem Fahrzeug, das mit zwei weiteren Männern besetzt gewesen sei, gestiegen. Beim Aussteigen soll eine Personengruppe aus unbekannten jungen Männern die Frauen mit transphoben Worten beleidigt haben. Dem Vernehmen nach setzten die Frauen zügig ihren Weg fort, um sich der Konfliktsituation zu entziehen. Daraufhin sollen die Unbekannten auf das Auto zugelaufen sein und sollen versucht haben, es zu öffnen. Zuvor habe der 24-jährige Beifahrer, der sich neben dem 30-jährigen Fahrer in dem Wagen befunden haben soll, die Fahrzeugtüren verriegelt. Anschließend habe die Gruppe eine Blockade gebildet, um die beiden Fahrzeuginsassen am Wegfahren zu hindern. Als sich die alarmierten Einsatzkräfte dem Ort näherten, sollen die Täter umgehend geflüchtet sein. Mit den weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung mit queerfeindlichem Hintergrund wird der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts betraut sein. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr.

Polizeimeldung vom 26.11.2025

Neukölln

Nr. 2497

Gestern Morgen (03.12.2025) kam es in Waidmannslust zu einer Bedrohung und Beleidigung auf homophober Grundlage. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 29-jähriger Mann gegen 6:20 Uhr an einer Bushaltestelle am Waidmannsluster Damm Ecke Oraniendamm auf den Bus der Linie 322 gewartet haben. Ein Unbekannter soll den 29-Jährigen in der Folge homophob beleidigt, bedroht und noch bespuckt haben. Beide stiegen anschließend in den eingefahrenen Bus, den der 29-Jährige später wieder verließ, während der Unbekannte weitergefahren sein soll. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizeimeldung vom 04.12.2025

Reinickendorf

Nr. 2526

Heute Vormittag (22.11.2025) wurde in Schöneberg ein Gebäude eines Anti-Gewalt-Projekts beschädigt. Gegen 10 Uhr stellte die Besatzung einer Polizeistreife in der Bülowstraße Zeichen in roter und lila Farbe an Fensterrahmen fest. Mögliche Tatverdächtige befanden sich nicht mehr am Ort. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeimeldung vom 22.11.2025

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 2473

Gestern Nachmittag (Freitag, 21.11.2o25, Anm. d. Red.) wurden Einsatzkräfte wegen einer gefährlichen Körperverletzung nach Kreuzberg alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein Mann gegen 15:15 Uhr einen Spätkauf betreten und dort ein alkoholisches Getränk erworben. Anschließend habe er sich zu einem Spaziergang in den Görlitzer Park begeben. Dort seien ihm drei bislang unbekannte Männer begegnet, die ihn nach seiner sexuellen Orientierung gefragt hätten. Nachdem der Mann dies beantwortet habe, hätten die Tatverdächtigen unvermittelt auf ihn eingeschlagen und ihn zu Boden gebracht. Im weiteren Verlauf hätten sich drei weitere Männer angeschlossen und den 33-Jährigen ebenfalls angegriffen. Zwei der Angreifer hätten dabei mit einer Bierflasche auf den Mann eingeschlagen. Eine Passantin sei auf den Vorfall aufmerksam geworden und habe lautstark um Hilfe gerufen. Dies habe dem Verletzten die Flucht ermöglicht. Er erlitt leichte Verletzungen im Kopf- und Rumpfbereich. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

Polizeimeldung vom 22.11.2025

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2469

(Cottbus) Mitarbeiter eines Supermarktes in der Lausitzer Straße informierten am Mittwochmittag die Polizei, dass Unbekannte die Regenbogenflagge vor dem Geschäft entwendet hatten. Nach ersten Erkenntnissen entfernten sie dazu den Mast aus der Verankerung und stahlen anschließend die Fahne.

Der Mast blieb vor Ort. Weil ein politischer Hintergrund nicht auszuschließen ist, befasst sich nun auch der polizeiliche Staatsschutz mit diesem Diebstahl.

Pressestelle Polizeidirektion Süd - Cottbus

Gestern Morgen (02.11.2025) kam es in Kreuzberg zu einer gefährlichen Körperverletzung mit homophobem Hintergrund. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 20-jähriger Mann im Beisein einer gleichaltrigen Bekannten gegen 6 Uhr eine Bar in der Ritterstraße verlassen haben. Auf dem Gehweg sollen vier Unbekannte die beiden angesprochen und homophob beleidigt haben. Als sie weitergegangen seien, sollen die Tatverdächtigen dem Mann Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Der 20-Jährige sei zu Boden gegangen, woraufhin die Angreifer auf ihn eingetreten hätten. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Die Augenreizungen des 20-Jährigen wurden ambulant behandelt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Polizeimeldung vom 03.11.2025

Friedrichshain-Kreuzberg

Nr. 2377

Gestern Morgen wurde in Schöneberg die Eingangstür eines Anti-Gewalt-Projekts beschädigt. Gegen 8:45 Uhr stellten Mitarbeitende der Einrichtung in der Bülowstraße fest, dass der Glaseinsatz der Eingangstür zerstört worden war. Polizeikräfte fanden im Inneren des Büros einen Stein, der offenbar gegen die Scheiben geworfen worden war. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen übernommen. 

Polizeimeldung vom 21.10.2025

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 2325

Die Feuerwehr und die Polizei sind am Montagnachmittag zum Brand an der Thierbacher Straße gerufen worden. Gegen 15:00 Uhr hatte dort ein Müllcontainer Feuer gefangen und die benachbarte Außenfassade eines Hauses, das als Kulturzentrum genutzt wird, in Mitleidenschaft gezogen.

Verletzt wurde niemand und die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 15 Minuten gelöscht. Noch am selben Tag befassten sich hinzugerufene Spezialisten der Kriminalpolizei mit der Spurensuche und der Brandursache. Wie das Feuer im Detail entstand, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen, in die auch der polizeiliche Staatsschutz involviert ist.

Cottbus

Pressestelle Polizeidirektion Süd