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Im Rahmen des Outings des Ex-Fussballnationalspielers Thomas Hitzlsperger Anfang Januar gab es viele Presseanfragen an den Bundesvorstand zur Situation von Homosexuellen in der Polizei. Explizit richteten sich die Fragen zur Thematik Outing in der Polizei. Am 09. Januar gab unser Bundesvorsitzender Thomas Ulmer ein Interview für die DPA, welches von verschiedenen Medien aufgegriffen wurde.

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"Fast wäre sie Berliner Polizeipräsidentin geworden. Margarete Koppers leitete anderthalb Jahre lang die Berliner Polizei kommissarisch und bewarb sich um den Posten der Chefin. Sie gilt als eine Frau mit Ambitionen, die die Behörde unaufgeregt koordinierte und dem Rambo-Image der Polizei entgegentrat. Ende 2012 holte Innensenator Henkel schließlich für die Position des Polizeipräsidenten mit Klaus Kandt einen Mann von außerhalb, Koppers blieb Vize. Sie ist diejenige, auf deren Tisch viele Beschwerden über Homo- oder Transphobie landen – auch auf vielen Community-Events ist sie sichtbar. Siegessäule wollte wissen, was Margarete Koppers antreibt und ob ihre lesbische Partnerschaft den Chefinnen-Posten verhindert hat. ... " (Quelle Siegessäule)

Landeshauptstadt Potsdam, Waldstadt II, Zum Teufelssee

Am späten Donnerstagnachmittag wurde die Polizei über einen Angriff einer Personengruppe auf einen Mann informiert.

Ersten Erkenntnissen zu Folge soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 70-jährigen Mann und einer sechsköpfigen Jugendgruppe gekommen sein. Einer der Unbekannten soll den Mann in der Folge mit einem Schlagstock bedroht haben, ein weiterer sprühte dem Mann Reizgas ins Gesicht. Die Gruppe flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten nicht zur Feststellung der Personengruppe.

Die Verletzungen des Mannes wurden durch Rettungskräfte versorgt.

(Anm. d. Red.: Während der verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer homophoben Beleidigung.)

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf, die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

In der vergangenen Nacht soll ein bislang Unbekannter mit einem Pflasterstein die Glastür einer LGBTQ+Bar beschädigt haben. Gegen 23.30 Uhr soll der Unbekannte einen Stein gegen die Glastür des zum Zeitpunkt gut besuchten Nachtclubs auf dem Sachsendamm geworfen haben. Der Stein beschädigte die Glasscheibe und durchschlug die Tür. Zum Tatzeitpunkt war die Türinnenseite mit einem blickdichten Vorhang verhangen, sodass keine Personen verletzt wurden. Der Tatverdächtige entfernte sich unerkannt vom Tatort. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung mit homophoben Hintergrund führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizeimeldung vom 18.01.2026

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 0057 

Gegen 03:40 Uhr erhielt die Polizei am 04.01.2025 Kenntnis über einen Brand eines Schuppens auf einem Privatgrundstück in einem Templiner Ortsteil. Daraufhin alarmierte Kameraden der Feuerwehr bekämpften den Brand. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Die Ermittlungen werden vom LKA, Abteilung Staatsschutz geführt. Im Zuge erster Erkenntnisse war unmittelbar an den angrenzenden Schuppen ein verfassungsfeindliches Symbol aufgebracht worden. Die Tatortgruppe des LKA kam zum Einsatz. Hintergrund und Motivlage sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Pressestelle Polizeidirektion Ost, PI Uckermark 

In der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmorgen beschädigten bislang unbekannte Täter in Ludwigsfelde einen PKW der Marke Renault. Das Fahrzeug war auf einem Grundstück in Ahrensdorf abgestellt. 

Die Unbekannten schlugen die Heckscheibe des PKW ein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Durch die eingesetzten Beamten wurde Strafanzeige aufgenommen.

Tatzeit: Dienstag, 16.12.2025, 20:30 Uhr bis Mittwoch, 17.12.2025, 06:30 Uhr

Anm. d. Red.: Am Fahrzeug waren Regenbogenaufkleber angebracht. Der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion West hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. 

In der vergangenen Nacht (vom 13.12. zum 14.12.2025, Anm. d. Red.) kam es in Lichtenberg zu einem homophob motivierten Angriff auf zwei junge Frauen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden gegen 23:30 Uhr an der Tramhaltestelle Arendsweg zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei bislang unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurde getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beiden Frauen wurden am Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen. 

Polizeimeldung vom 14.12.2025

Lichtenberg

Nr. 2580

Bislang Unbekannte beschmierten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Hauswand eines Restaurants in Neukölln. Über die Internetwache zeigte gestern Nachmittag ein Verantwortlicher der Lokalität in der Pflügerstraße eine Sachbeschädigung an. Nach bisherigen Erkenntnissen brachten die Unbekannten mit schwarzer Farbe einen queerfeindlichen Schriftzug an der Fassade an. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizeimeldung vom 11.12.2025

Neukölln

Nr. 2565

Unbekannte haben erneut rechte Parolen an den Jugendclub Chekov in Cottbus gesprüht. Die Täter zerstörten in der Nacht zu Samstag mehrere Wandbilder und hinterließen queer- und frauenfeindliche Beleidigungen – ein weiterer Angriff auf einen Ort, der seit Jahren für Vielfalt und Demokratie steht.

Die polizeilichen Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz der Polizeidirektion Süd.

In der vergangenen Nacht sollen zwei Frauen in Neukölln queerfeindlich beleidigt worden sein. Kurz vor 23 Uhr seien die 26 und 30 Jahre alten Frauen in der Falkstraße aus einem Fahrzeug, das mit zwei weiteren Männern besetzt gewesen sei, gestiegen. Beim Aussteigen soll eine Personengruppe aus unbekannten jungen Männern die Frauen mit transphoben Worten beleidigt haben. Dem Vernehmen nach setzten die Frauen zügig ihren Weg fort, um sich der Konfliktsituation zu entziehen. Daraufhin sollen die Unbekannten auf das Auto zugelaufen sein und sollen versucht haben, es zu öffnen. Zuvor habe der 24-jährige Beifahrer, der sich neben dem 30-jährigen Fahrer in dem Wagen befunden haben soll, die Fahrzeugtüren verriegelt. Anschließend habe die Gruppe eine Blockade gebildet, um die beiden Fahrzeuginsassen am Wegfahren zu hindern. Als sich die alarmierten Einsatzkräfte dem Ort näherten, sollen die Täter umgehend geflüchtet sein. Mit den weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung mit queerfeindlichem Hintergrund wird der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts betraut sein. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr.

Polizeimeldung vom 26.11.2025

Neukölln

Nr. 2497

Gestern Morgen (03.12.2025) kam es in Waidmannslust zu einer Bedrohung und Beleidigung auf homophober Grundlage. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 29-jähriger Mann gegen 6:20 Uhr an einer Bushaltestelle am Waidmannsluster Damm Ecke Oraniendamm auf den Bus der Linie 322 gewartet haben. Ein Unbekannter soll den 29-Jährigen in der Folge homophob beleidigt, bedroht und noch bespuckt haben. Beide stiegen anschließend in den eingefahrenen Bus, den der 29-Jährige später wieder verließ, während der Unbekannte weitergefahren sein soll. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizeimeldung vom 04.12.2025

Reinickendorf

Nr. 2526

Heute Vormittag (22.11.2025) wurde in Schöneberg ein Gebäude eines Anti-Gewalt-Projekts beschädigt. Gegen 10 Uhr stellte die Besatzung einer Polizeistreife in der Bülowstraße Zeichen in roter und lila Farbe an Fensterrahmen fest. Mögliche Tatverdächtige befanden sich nicht mehr am Ort. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeimeldung vom 22.11.2025

Tempelhof-Schöneberg

Nr. 2473